Wild Atlantic Way – die irische Westküste

„… wild, unspoiled, remote … thorough passage & provisioning planning …“, so beschrieben lokaler Segler das Segeln entlang der irischen Westküste; das beeindruckte uns, zog uns in ihren Bann und letztendlich begannen wir uns diesen Törn zuzutrauen und so starteten wir von Kinsal in Südirland nach Westen (und nicht nach Osten wie ursprünglich geplant) um die irische Westküste nach Norden zu segeln. Dazu nahmen wir uns einen Monat Zeit. Alles Erlebte und Gesehene übertraf die Erwartungen: es war abwechselnd wild-harmonisch-sanft, unberührt, abgeschieden und teils sehr exponiert gegenüber dem Wetter, Wind, Wellen und Atlantikschwell. Wir trafen auf eine unwahrscheinliche Tierwelt – manchmal schien das Meer vor Leben zu explodieren.

manche Kaps verlangen – auch bei günstigem Wind und Tide, eine großen Bogen
Bunoven Bay – ein fast märchenhaft kitschige Traumbucht
ein super Segeltag (kein Seegang, keine Wellen, Halbwindkurs bei 15-20 Knoten), allerdings bei Wolken, Nebel und Regen (Klippen der Südküste der Donegal Bay mit den Skegs)

 

 

der exklusive Ankerplatz von Barlow Creek – die Einfahrt ist eng zwischen Felsen und bei 25 Knoten auflandigem Wind und Schwell SEHR aufregend)
wir biegen nach Runden von Mizzen Head bei Flaute in die Bantry Bay ein
Morgenstimmung mit Nebel in dem Crook Haven ( wo alle Lokale wegen Covid geschlossen waren)
Glendore, ein klassischer Ankerplatz
mit lebhaftem Rückenwind geht es flott weiter

 

Buckelwale, Delphine, Möven …. Momente die Bewegen
nicht nur die Robbe räkelt sich in der Sonne …
die wunderbaren Bodendecker Irlands
Gezeitenströme und Wind – auch bei geringen Wellenhöhen kann das Segeln sportlich nass werden
die meisten besuchten Orte sind bunt, lebendig und mit guten Pubs gesegnet 😉 wie hier in Glengariff
Ankern an den magischen Inishkea Inseln

 

 

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