Schottland – Innere & Äußere Hebriden

ein total neues Revier für uns und uns sofort begeisterte; durchaus fordernd bei der Routenplanung (Gezeitenstrom & Wind); ins besonders Tobermorry, die Insel Canna und die Äußeren Hebriden hatten es uns angetan; dazu kam noch das großartige Wetter. In Stornoway nahmen wir uns ein Mietauto  und erkundeten die nördlichen Äußeren Hebriden vom Land aus – wieder waren wir begeistert: wir konnten die Blackhouses der Torfstecher, die beeindruckenden Steinkreise und die wahnsinnigen Strände an den Westküsten erleben; alles nichts gegen den Besuch des heiligen Grals der Tweed Produktion in Harris

 

Northbound – Nord Irland

Anfangs Mai 2022 ging es nach Killybegs wo Doucema am Land ihr Winterquartier hatte. Leider waren die Winterarbeiten der Werft nicht abgeschlossen, aber am 17. Mai ging es dann los

Wieder begeisterte die Irische West bzw Nordwest  Küste mit seiner Landschaft und den wunderschönen (und einsamen) Ankerplätzen. Das Kap Bloody Foreland wurde seinem Ruf gerecht und bei böigen 25-35 Knoten kamen wir aber ganz gut rum. Relativ gechillt ging es dann von der Culdaff Bay nach Port Ellen in Schottland

Doucema in der Marina von Killybegs – hier gibt es nur wenige Segler
auch wenn die Strömung mit dem Wind geht, die Wellen können unangenehm werden – Abstand von den Kaps hilft
Church Pool, ankern vor einer Kloster Ruine
Am Ankerplatz vor Downings in Sheep Haven atmen wir mal nach der Rundung von Bloody Foreland etwas durch
Anfahrt Culdaff Bay, am nächsten Tag ging es rüber nach Port Ellen

 

2022 – kommen wir endlich mal dorthin wo wir wollen ??

Die Planung für die kommende 2022 Segel und Reise Saison sollte etwas besser sein als die der Jahre zuvor. COVID Maßnahmen gibt es kaum mehr, das Reisen sollte einfacher gehen. Der fürchterliche Krieg in der Ukraine ist aber mehr als verunsichernd.

Generell wollen weiter wir weiter nach Norden segeln: Schottland, Faröer …. und danach nach Norwegen ins Winterlager. Dazu wollen wir auf der Doucema verschiedenen Arbeiten und Reparaturen über den Winter durchführen lassen. Eine der zwei Heizung funktioniert nicht, das Cockpit-Zelt muss verbessert werden, usw. Das ist am jetzigen Standort in Killybegs nicht einfach, da es dort keine wirkliche Infrastruktur für Segler gibt, die Handwerker müssen bis zu 3 Stunden anreisen. Das ist der Nachteil des einsamen Segelns in der Gegend.

Ja, und wir wollen unsere Doucema unter österreichische Flagge stellen, ein ziemlicher Administrations Dschungel in Kroatien, danach in Österreich sollte es leichter sein.

Der Plan wäre Mitte Mai in Irland zu starten … mal sehen

Wild Atlantic Way – die irische Westküste

Juli/August 2021

„… wild, unspoiled, remote … thorough passage & provisioning planning …“, so beschrieben lokaler Segler das Segeln entlang der irischen Westküste; das beeindruckte uns, zog uns in ihren Bann und letztendlich begannen wir uns diesen Törn zuzutrauen und so starteten wir von Kinsale in Südirland nach Westen (und nicht nach Osten wie ursprünglich geplant) um die irische Westküste nach Norden zu segeln. Dazu nahmen wir uns einen Monat Zeit. Alles Erlebte und Gesehene übertraf die Erwartungen: es war abwechselnd wild-harmonisch-sanft, unberührt, abgeschieden und teils sehr exponiert gegenüber dem Wetter, Wind, Wellen und Atlantikschwell. Wir trafen auf eine unwahrscheinliche Tierwelt – manchmal schien das Meer vor Leben zu explodieren. „Wild Atlantic Way – die irische Westküste“ weiterlesen

Bretagne – Englischer Kanal – Irland

Juli 2020

Von der Bretagne startend waren die Britischen Inseln das nächste Ziel. Der Plan war eigentlich, englische Häfen (Scilly Islands !!) anzulaufen – die  englisch Covid Bürokratie war nicht das unsere, so segelten wir bei eher wenig Wind die 250 Seemeilen in zwei Tagen & Nächten direkt nach Irland und liefen am 20.7. 2021 im netten Flusshafen von Kinsale ein. „Bretagne – Englischer Kanal – Irland“ weiterlesen

Algarve – Galizien (Rias)

Es geht los, dank der Covid Impfungen und PCR Tests können wir nach Portugal reisen – unser Ziel, die Britischen Inseln

die erste Etappe führt uns die portugiesische Küste nach Norden; nicht einfach im Sommer, da das Azorenhoch den ‚Portugal Passat‘ lebhaft nach Süden wehen lässt; „Algarve – Galizien (Rias)“ weiterlesen