Bahamas – nördliche Jumentos, Long Island

Ein anspruchsvoller Weg von den Jumentos Richtung Exumas. Zuerst ging es aber mal nach Long Island mit großartigen Inseln, Buchten und Stränden. Aber auch mit einigen navigatorischen Schmankerln, und das bei sehr unterschiedlichen Wind und Strömungen. Die Überquerung des seichten Flachstücks im Osten der Großen Bahamas Bank war wohl die Haupt- Challange; im Comer Kanal hatten wir nur mehr einen halben Meter unter den Kielen – aber alles klappte bestens

unsere Route von den Jumentos zu den Abacos

wir segelten noch einige Tage durch die nördlichen Jumentos – hier noch ein paar Eindrücke

ab und zu zog eine dunkle Wolkenbank durch – waren aber meist harmlos und das Etwas an Regen Willkommen
nördliche Jumentos – Baden Verboten, jede Menge Haie
Blick aus dem Cockpit
beim Schwimmen stand immer einer oben ‚Schmiere‘ um vor etwaigen Haien zu warnen
mein bestes Haibild (allerdings ein eher gemütlicher Typ in den Exumas)
Strandschätze begutachten, Tagebuch schreiben

 

 

Unser Ziel nach den Jumentos war Long Island; dazu mussten wir aber durch sehr seichtes Wasser mit Wassertiefen unter 2 Metern. An sich kein Problem für uns mit 1.2 Meter Tiefgang, aber jede Menge Riffe und Seichtstellen waren zu umfahren um dann in the middle of nowhere nach Osten zu drehen und in den Comer Kanal einzubiegen. Genaue Navigation zwischen Korallenstöcken und Sandbänken war angesagt.

Tricky Passage von den Jumentos nach Norden und Osten. Zuerst den Weg Richtung Exumas, dann Abzweigung nach Osten durch den Comer Kanal, nur hier waren die Wassertiefen über einen Meter
für jede Etappe planten wir die Route und vor Ort passten wir den Kurs nach Karte und Sicht im Detail an
steter Ausguck
was für eine Bugwellle
so unglaublich es klingt: hier sind wir mitten im Comer Kanal mit Wassertiefen unter 2 Meter, mehr als 20 Meter hat man nicht zum Ausweichen
kurz vor Long Island – an der Wolkenunterseite kann man gut die türkise Reflexion des Wassers erkennen (Teil auch der Polyneischen Navigation)
Long Island – Thomson Bay, super geschützte Bucht; hier trafen wir erstmals wieder auf ein größeres Ankerfeld

Hier können wir Lebensmittel nachkaufen und wir bekommen Besuch von anderen Seglern aus Deutschland und der Schweiz.

Danach segelten wir nach Galliot Cay im Norden von Long Island. Ein wunderschöner Ankerplatz mit riesiger Lagune, einem weitläufigen Ressort.

Hier ist vermutlich die Stelle, an der Kolumbus 1492 ankam und die Insel, die er Fernandina nannte, für Spanien in Besitz nahm. 

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