Die Exumas werden gerne das Kitzbühel der Bahamas genannt (offensichtlich eher in deutschsprachigen Kreisen 😉 ) – Tatsache ist, dass fast alle Boote diese Inselgruppe anlaufen; wie immer konzentriert sich die Hauptzahl der Besucher auf einige (wenige) Hotspots; so legten wir unsere Route entsprechend an diese zu vermeiden.
So ließen wir den Süden aus und segelten von Galliot Cay in die Zentrale Inselgruppe. Ein Schlag von knapp 60 Seemeilen – ausnahmsweise über tiefes Wasser – allerdings mussten wir dann durch eine Engstelle (Cave Cay Cut) um ins Lee der Inseln zu kommen. Dies erforderte eine gewissenhafte Planung und war aufgrund des starken Windes nicht einfach genau bei Tiden Stillstand dort anzukommen. Wir fanden tolle, wunderschöne – und dem Klischee entsprechende – Ankerplätze und romantische kleine Orte. Eine angesagte Schlechtwetter Front verbrachten wir dann in der Hauptstadt Nassau
Galliot Cay – Brandung am Außenriff – da mussten wir vorbei
wir hatten lebhafte achterliche Winde; so fuhren wir nur unter Stumfock um langsamer zu werden und nicht zu früh bei Gegenstrom am engen Cave Cay Cut anzukommenherrlich wieder im tiefen Wasser dahin zu segelnunser Plan der Trickreichen Einfahrtaufregend – die Brandung steht an der Einfahrt in den CutKonzentration & Anspannung bei der Ansteuerungjetzt wird es eng – umdrehen geht nicht mehrBadewannenbedingungen in Lee -schöner ruhiger Ankerplatz
Little Farmers Cay war unser nächster Stopp, eine lässige kleine Siedlung mit bunten Häusern und entspannten Menschen – vom kurzen Gruß bis längeren philosophischen Lebensbetrachtungen war alles dabei. Wir gingen vor dem ‚Yacht Club‘ an eine Boje und mit dem Beiboot fuhren wir in den kleinen Ort.
die Veranda links war der Treff und Kommunikationspunkt im kleinen Hafenhier wurde ein frischer Conch Muschelsalat für uns frisch hergerichtet, den wir dann abends am Boot genossen
ein unheimliches Spektakel am Himmel – über Minuten ging diese Feuerwerk kommend über uns drüber – es war ein missglückter Space-X Test des Herrn Mask, die Rakete verglühte, aber einige Trümmer schlugen dann in den Jumentos ein wo wir gerade herkamen – einerseits finden wir Starlink super, aber dies stimmt dann doch nachdenklicheine tolle nette Überraschung – wir treffen zufällig ein anderes österreichisches Boot, die DayDream mit Michi & Astrid; wir verabreden ein Treffen in NassauSchwachwindsegeln … na und ?„das Wasser lesen lernen“ mahnte der Segelführer – vor allem Gundbeschaffenheit und Tiefe, schön langsam hatten wir ein ganz gute Gefühl dafür entwickeltHotspot wo sich die Reichen und Schönen (oder die es gerne wären) treffen – schön zu sehen und vorbeizufahrennur ein Stückchen weiter, und da ist schon wieder eine nette einsame Traumbuchtnach dem OK von Harbour Control Nassau laufen wir die Stadt von Osten anwir finden Platz in eine coolen Marina, alles da: geschützter sicherer Platz, Pool, Wachautomaten, naher Supermarkt und ein paar nette Beisln, wo wir dann auch die DayDream Crew zu einem netten Abendessen treffenWaschtag – macht Freude 😉herrlich, wieder frisches Obst und Gemüse