BOOT

Der Namen DOUCEMA  : [dus(ə)ˈmaː]  ergab sich auf unseren letzten Reisen in Schweden und Patagonien. Er kommt vom französischen Wort doucement, für Gelassenheit, in Ruhe genießen. Eine Eigenschaft die für uns, bei allem ‚Exitement‘ unsere Aktionen, immer wichtiger wird. Der Bergsteiger Kurt Diemberger schreibt dazu: “ … wer langsam geht geht gut, wer gut geht geht weit …

DOUCEMA ist eine Lagoon 380. Seit Ende der 1990er Jahre wurden bis jetzt über 850 Stück gebaut, sie ist also ein sehr erprobtes Schiff; mit der 380er wurden Ozeane überquert, die Welt und auch Kap Hoorn umsegelt oder einfach Segel Urlaub gemacht.

Abgesehen von ihrem klassisch und etwas eigenwilligen, charaktervollen Look, unterscheidet sie sich  sehr von den modernen Modellen, wo größtmögliche Raumausnützung, oft sehr zulasten von Funktionalität oder Linenform, im Vordergrund steht. Der 11,5 Meter lange und 6,5 Meter breite Katamaran ist wunderbar für Besatzungen von 2 bis 8 Personen geeignet. Im Saloon gibt es eine Sitzgruppe mit 360° Rundblick, eine Navigationsecke und eine Küchenzeile; im Cockpit ist neben dem Steuerstand ebenfalls eine Sitzgruppe eingebaut. Die Nutzfläche innen und außen beträgt fast 70m2

Doucema ist eine sogenannte drei Kabinen Version, mit dem Steuerbord Rumpf für 2 Personen (Kabine, Vorraum, Dusche und WC); der Backbord Rumpf bietet 4 Personen ausreichenden Platz (2 Kabinen, Dusche & WC)

Länge: 11.6 m
Breite: 6.5 m
Tiefgang 1,2 m
Masthöhe 17,5 m

Zur Standard Ausrüstung gehören, Kalt- und Warmwasser, Kühlschrank, 3-flammiger Herd, Backrohr, UKW Funk, zwei Dieselmotoren, Beiboot mit 5PS Motor, elektrische Ankerwinsch und die vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung

Weiters ist die Doucema mit folgenden  Extras ausgestattet

Navigation: AIS (Automatic Identification System) – so werden wir auf den anderen Schiffen besser gesehen und wir können andere Schiffe auf unserem Kartenplotter sehen und identifizieren; zusätzlich bei schlechter Sicht zB im Herbst oder in der Nacht hilft das Radar; UKW Funk gibt es im Saloon und auch im Cockpit – Funken direkt vom Deck ohne in den Saloon zugehen und zusätzlich ein kleines wasserdichtes Mobil Funkgerät. Aufgrund der guten Erfahrungen von früher haben wir auch ein Navtex Gerät (simple Technologie, funktioniert super) und einen SSB Receiver eingebaut um zumindest die WWW Abhängigkeit etwas zu verringern. Ein Garmin InReach Gerät dient der Offshore Kommunikation.

Heizung: in jedem Rumpf eine 4 KW Heizung – angenehme Innentemperatur auch in der Nebensaison oder Winter

Ein einfaches Trinkwasser Filtersystem ermöglicht das irgendwo gebunkerte Wasser aus den Tanks zu trinken und reduziert somit unsere Trinkwasser Plastikflaschen an Bord praktisch auf Null. Praktisch finden wir auch einen Gas Fernschalter, der es vom Herd aus ermöglicht das Gas direkt an der Flasche (und nicht erst unterm Herd) abzuschalten.

 

Cockpit Zelt, funktioniert wie ein Wintergarten, die Sonne erwärmt das Cockpit an kühlen Tagen und im Winter relativ schnell auf Raumtemperatur; und bei Regen schützt es so sowieso

Elektrik: Solar Paneele mit 520 Watt (am Heck über den Davits) und 360 Watt am Bimini ermöglichen ziemliche Strom Autonomie am Boot. Ein Inverter mit 2000 Watt ermöglicht die  Verwendung von 220V Elektrogeräten

Segel: Zusätzlich zu Genua und dem durchgelatteten Großsegel gehört ein 93m2 Wingaker zur Segelgarderobe; zusätzlich haben wir eine 6m2 Sturmfock (Stormbag)

2 x 300 Liter Wasser – 600 Liter Wasser reichen wirklich lange aus
Warmwasser Dusche am Heck

2x 130 Liter Dieseltanks – erhöhte Reichweite, weniger Tanken

Yanmar 2 x 29 PS Motoren – stärkere Motoren als Standardversion
Teakboden im Cockpit

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